Donnerstag, 1. August 2013

Deine Daumen

Auf zu neuen Ufern: Ich gewähre euch ab sofort einen Einblick in meine Gedichte.


Deine Daumen

Wie ein weißer Engel
In der schwarzen Nacht,
Hast du das Tor zu
Meinem Herzen aufgemacht.
Du bist wie eine Oase
Im letzten Moment,
Zu der man noch kurz vor
Dem Verdursten hinrennt.

Du wirst Retter genannt.

Du bist mir so nah
Und doch so fern,
Wie ein heller
Weitentfernter Stern.
In mein gequältes Herz
Kannst du einsehen,
Bist fähig meine Probleme
Ohne Weiteres zu verstehen.


Wir sind seelenverwandt.

Du hast den Schlüssel zu
Meinem Herzen gefunden,
Mich damit für ewig
An dich gebunden.
Du wirst über mich
Alles wissen von nun an,
Ich dich verstehen, wenn du
Ein Pause brauchst, dann und wann.

Lisa, nimmst du meine Hand?

Deine Daumen 
© Jonas Tresbach, Weihnachten 2009

Mittwoch, 31. Juli 2013

Spielzeit 2013/14: Wohin geht’s für die Eintracht?

Am Wochenende geht es endlich wieder los. Vorbei ist die langweilige, schier endlose Zeit des Wartens  bis endlich wieder der Ball rollt. Mit der ersten Runde des DFB-Pokals wird die Spielzeit 2013/2014 eröffnet. Wie wird sich die Frankfurter Eintracht in der nächsten Saison schlagen? Wir wagen einen kleinen, optimistischen Ausblick.


Viel Spaß mit der Eintracht - auch diese Saison?!
(Foto: © Andreas Wolf)

“We have a really good saison gespielt.” Keine andere Formulierung könnte die fabelhafte vergangene Spielzeit der Eintracht wohl besser beschreiben. Als Aufsteiger vermochte es die Eintracht Tabellenplatz 6 zu erobern; seit Lauterns Meistercoup 1997/98 ist dies keinem Aufsteiger mehr gelungen. Die Leistung kann demnach nicht hoch genug eingestuft werden.
Im zweiten Jahr Bundesliga nach dem Wiederaufstieg gilt es nun, diese Leistung zu bestätigen. Dazu hat sich die SGE gut verstärkt: Neben Johannes Flum und Jan Rosenthal (beide aus Freiburg) dürften vor allem Joselu (ausgeliehen aus Hoffenheim) und Marco Russ (nach Leihe von Wolfsburg gekauft) zu Leistungsträgern werden. Der Kader der Eintracht musste in seiner Breite besser werden, um die Dreifachbelastung Liga, Pokal und Europapokal stemmen zu können. Dieses Vorhaben ist den Verantwortlichen um Sportdirektor Bruno Hübner und Trainer Armin Veh hervorragend geglückt, sind neben den Verpflichtungen doch alle Spieler bis auf Marc Stendera, der sich leider einen Kreuzbandriss zuzog, gesund geblieben respektive rechtzeitig fit geworden. Zudem konnten Leistungsträger wie Sebastian Rode, Sebastian Jung, Pirmin Schwegler und Carlos Zambrano zumindest bis 2014 gehalten werden. Interessant ist noch die Personalie Vaclav Kadlec, an dem die Eintracht seit Wochen dran ist, dessen Verein Sparta Prag aber nach wie vor keine Freigabe für den Stürmer erteilt. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob ein Durchbruch gelingt oder nicht.
Was geht in der Bundesliga?

Die Eintracht hat ein schwierigeres Anfangsprogramm in der Liga als letzte Saison, in der man aus den ersten sechs Spielen 16 Punkte holte und somit den Grundstein für eine grandiose Saison legte. Es sind vier Auswärtsspiele zu absolvieren. Zu den beiden Heimspielen tanzen die Münchner Bayern und die Dortmunder Borussen an. Keine leichte Aufgabe also. Dennoch sollte der Einstieg in die Liga nicht allzu holprig verlaufen. Zudem wird die Kaderverbreiterung dazu beitragen, dass in der Rückrunde, die in der Vorjahresspielzeit gegensätzlich zur Hinrunde spielerisch sowie punktetechnisch eher schwächer verlief, genügend Punkte eingefahren werden können, um klar den Abstiegsrängen zu entgehen. Abschließen sollte die SGE die Bundesligasaison auf einem Platz zwischen 5-8.
Was geht im DFB-Pokal?
Anders als im letzten Jahr beginnt die Eintracht mit einem vermeintlich einfachen Spiel in Augsburg gegen den FV Illertissen, einem Regionalligisten. Weiter als in der Vorsaison dürfte es demnach mit Sicherheit gehen, schied man ja prompt in der ersten Runde gegen Erzgebirge Aue aus. Mit etwas Losglück ist es im Pokal immer möglich, weit zu kommen. Von Spiel zu Spiel wird man sehen, was geht. Für die hungrige Frankfurter Mannschaft gilt: Alles ist möglich.
Was geht in der Europa League?
Seit 2006 wird die Eintracht endlich wieder international zugange sein. Die Qualifikation für die Gruppenphase sollte auf jeden Fall mit der tatkräftigen Unterstützung euphorisierter Fans möglich sein. Natürlich kommt es in der Gruppenphase später auch auf die Gruppenkonstellation ein, doch ein Überstehen der Gruppenphase ist der SGE allemal zuzutrauen, bis ins Viertelfinale kann der Weg mit ein wenig Glück sicherlich führen
Fazit:
Die Fans dürfen sich auf eine wunderbare Saison freuen. Die Eintracht ist jetzt nicht nur noch ausschließlich an Wochenenden zu sehen. Die Teilnahme am Europapokal wird diese Spielzeit versüßen und wir werden viel Freude mit dieser jungen, erfolgshungrigen Mannschaft haben. In diesem Sinne: Auf eine prächtige Fußballsaison mit unserer Eintracht!

Montag, 29. Juli 2013

Wie auch immer: Merkel muss weg!

Im Bundestagswahlkampf streitet die deutsche Sozialdemokratie für eine rot-grüne Bundesregierung, an deren Spitze Peer Steinbrück als Bundeskanzler fungieren soll. Die Fixierung auf Rot-Grün ist richtig, weil mit den Grünen programmatisch die größten Übereinstimmungen bestehen. Eine rot-grüne Mehrheit ist mit einem guten Wahlkampf in den Wochen vor der Wahl nach wie vor möglich. Doch die derzeitig unklaren Umfragewerte, die weder rot-grün noch schwarz-gelb vorne sehen, lassen den Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel über eine rot-grüne Minderheitsregierung unter Tolerierung der Linken nachdenken. Auch Linken-Fraktionschef zeigt sich im Sommerinterview offen für ein rot-rot-grünes Bündnis. Und das ist richtig so.



Denn höchste Priorität genießt die Abwahl der derzeitigen Bundesregierung um Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ihr Umgang mit den wichtigsten gesellschaftlichen und zukünftigen Themen ist unerträglich. Die derzeitige Bundesregierung steht für Stillstand und Rückschritt. Sie macht sich weder für die Aufklärung im Abhörskandal stark – vielmehr unterstützt sie die USA und ihre Grundrechtsverletzungen, indem sie nichts tut – noch setzt sie sich ehrlich für die Rechte der Arbeitnehmer*innen ein. Das Aussitzen wichtigster Probleme in Deutschland ist zu einer echten Alternative geworden – ein Zustand, der unbedingt beendet werden muss. Die Bürger*innen haben ein Recht auf eine politische Führung ihres Landes, die dieses Namens würdig ist.
Sollte es nach der Bundestagswahl nicht für eine rot-grüne absolute Mehrheit reichen, könnte eine rot-grüne Minderheitsregierung unter Bundeskanzler Sigmar Gabriel (denn Steinbrück stünde für eine solche nicht zur Verfügung), von den Linken toleriert, die Auflösung des Merkelschen Stillstandes gewährleisten und den Bürger*innen klarmachen, dass Politik kein UFO ist, das Entscheidungen ohne Beteiligung der Bürger*innen trifft. Eine solche Regierung könnte wieder Spaß an Politik vermitteln! Und wer weiß, vielleicht ermöglicht eine Minderheitsregierung mit Blick auf die nordrhein-westfälischen Entwicklungen der letzten Jahre, bei denen rot-grün mit einer klaren absoluten Mehrheit aus einer Minderheitsregierung kam, sogar eine rot-grüne Mehrheit bei der nächsten Bundestagswahl.

Freitag, 26. Juli 2013

Twitterschau #19

Mal wieder ein Twitterschau mit wundervollen Themen! Viel Spaß!

#prism:





Im Nachgang der Tour de France:


#RoyalBaby:




Sonstiges: