Jonas' Blog. Auch wenn es hier in letzter Zeit etwas ruhiger geworden ist, gibt es immer mal wieder was Neues - hauptsächlich über Fußball und Politik.
Mittwoch, 7. August 2013
Tipp: Bundesliga 2013/14
Abschlusstabelle der 51. Bundesliga-Spielzeit:
1. FC Bayern München
2. Borussia Dortmund
3. FC Schalke 04
4. Bayer 04 Leverkusen
5. VfB Stuttgart
6. SG Eintracht Frankfurt
7. Borussia Mönchengladbach
8. VfL Wolfsburg
9. Hannover 96
10. Hamburger SV
11. TSG Hoffenheim
12. Sport-Club Freiburg
13. SV Werder Bremen
14. Hertha BSC Berlin
15. 1. FSV Mainz
16. FC Augsburg
17. Eintracht Braunschweig
18. 1. FC Nürnberg
Deutscher Meister: FC Bayern München
Champions League: FC Bayern, Borussia Dortmund, FC Schalke 04
Champions League Quali: Bayer 04 Leverkusen
Europa League: VfB Stuttgart
Europa League Qualifikation: SG Eintracht Frankfurt
Relegation: FC Augsburg
Absteiger: Eintracht Braunschweig, 1. FC Nürnberg
Donnerstag, 1. August 2013
Deine Daumen
Auf zu neuen Ufern: Ich gewähre euch ab sofort einen Einblick in meine Gedichte.
Deine Daumen
Wie ein weißer Engel
In der schwarzen Nacht,
Hast du das Tor zu
Meinem Herzen aufgemacht.
Du bist wie eine Oase
Im letzten Moment,
Zu der man noch kurz vor
Dem Verdursten hinrennt.
Du wirst Retter genannt.
Du bist mir so nah
Und doch so fern,
Wie ein heller
Weitentfernter Stern.
In mein gequältes Herz
Kannst du einsehen,
Bist fähig meine Probleme
Ohne Weiteres zu verstehen.
Wir sind seelenverwandt.
Du hast den Schlüssel zu
Meinem Herzen gefunden,
Mich damit für ewig
An dich gebunden.
Du wirst über mich
Alles wissen von nun an,
Ich dich verstehen, wenn du
Ein Pause brauchst, dann und wann.
Lisa, nimmst du meine Hand?
Deine Daumen
© Jonas Tresbach, Weihnachten 2009
Mittwoch, 31. Juli 2013
Spielzeit 2013/14: Wohin geht’s für die Eintracht?
Am Wochenende geht es endlich wieder los. Vorbei ist die
langweilige, schier endlose Zeit des Wartens
bis endlich wieder der Ball rollt. Mit der ersten Runde des DFB-Pokals
wird die Spielzeit 2013/2014 eröffnet. Wie wird sich die Frankfurter Eintracht in der nächsten
Saison schlagen? Wir wagen einen kleinen, optimistischen Ausblick.
“We have a really good saison gespielt.” Keine andere Formulierung könnte die fabelhafte vergangene Spielzeit der Eintracht wohl besser beschreiben. Als Aufsteiger vermochte es die Eintracht Tabellenplatz 6 zu erobern; seit Lauterns Meistercoup 1997/98 ist dies keinem Aufsteiger mehr gelungen. Die Leistung kann demnach nicht hoch genug eingestuft werden.
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| Viel Spaß mit der Eintracht - auch diese Saison?! (Foto: © Andreas Wolf) |
“We have a really good saison gespielt.” Keine andere Formulierung könnte die fabelhafte vergangene Spielzeit der Eintracht wohl besser beschreiben. Als Aufsteiger vermochte es die Eintracht Tabellenplatz 6 zu erobern; seit Lauterns Meistercoup 1997/98 ist dies keinem Aufsteiger mehr gelungen. Die Leistung kann demnach nicht hoch genug eingestuft werden.
Im zweiten Jahr Bundesliga nach dem Wiederaufstieg gilt es
nun, diese Leistung zu bestätigen. Dazu hat sich die SGE gut verstärkt: Neben Johannes
Flum und Jan Rosenthal (beide aus Freiburg) dürften vor allem Joselu
(ausgeliehen aus Hoffenheim) und Marco Russ (nach Leihe von Wolfsburg gekauft)
zu Leistungsträgern werden. Der Kader der Eintracht musste in seiner Breite
besser werden, um die Dreifachbelastung Liga, Pokal und Europapokal stemmen zu
können. Dieses Vorhaben ist den Verantwortlichen um Sportdirektor Bruno Hübner
und Trainer Armin Veh hervorragend geglückt, sind neben den Verpflichtungen
doch alle Spieler bis auf Marc Stendera, der sich leider einen Kreuzbandriss
zuzog, gesund geblieben respektive rechtzeitig fit geworden. Zudem konnten
Leistungsträger wie Sebastian Rode, Sebastian Jung, Pirmin Schwegler und Carlos
Zambrano zumindest bis 2014 gehalten werden. Interessant ist noch die
Personalie Vaclav Kadlec, an dem die Eintracht seit Wochen dran ist, dessen
Verein Sparta Prag aber nach wie vor keine Freigabe für den Stürmer erteilt. In
den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob ein Durchbruch gelingt oder nicht.
Was geht in der Bundesliga?
Die Eintracht hat ein schwierigeres Anfangsprogramm in der
Liga als letzte Saison, in der man aus den ersten sechs Spielen 16 Punkte holte
und somit den Grundstein für eine grandiose Saison legte. Es sind vier
Auswärtsspiele zu absolvieren. Zu den beiden Heimspielen tanzen die Münchner
Bayern und die Dortmunder Borussen an. Keine leichte Aufgabe also. Dennoch
sollte der Einstieg in die Liga nicht allzu holprig verlaufen. Zudem wird die
Kaderverbreiterung dazu beitragen, dass in der Rückrunde, die in der Vorjahresspielzeit
gegensätzlich zur Hinrunde spielerisch sowie punktetechnisch eher schwächer verlief,
genügend Punkte eingefahren werden können, um klar den Abstiegsrängen zu
entgehen. Abschließen sollte die SGE die Bundesligasaison auf einem Platz
zwischen 5-8.
Was geht im DFB-Pokal?
Anders als im letzten Jahr beginnt die Eintracht mit einem
vermeintlich einfachen Spiel in Augsburg gegen den FV Illertissen, einem
Regionalligisten. Weiter als in der Vorsaison dürfte es demnach mit Sicherheit
gehen, schied man ja prompt in der ersten Runde gegen Erzgebirge Aue aus. Mit
etwas Losglück ist es im Pokal immer möglich, weit zu kommen. Von Spiel zu
Spiel wird man sehen, was geht. Für die hungrige Frankfurter Mannschaft gilt:
Alles ist möglich.
Was geht in der Europa League?
Seit 2006 wird die Eintracht endlich wieder international
zugange sein. Die Qualifikation für die Gruppenphase sollte auf jeden Fall mit
der tatkräftigen Unterstützung euphorisierter Fans möglich sein. Natürlich
kommt es in der Gruppenphase später auch auf die Gruppenkonstellation ein, doch
ein Überstehen der Gruppenphase ist der SGE allemal zuzutrauen, bis ins
Viertelfinale kann der Weg mit ein wenig Glück sicherlich führen
Fazit:
Die Fans dürfen sich auf eine wunderbare Saison
freuen. Die Eintracht ist jetzt nicht nur noch ausschließlich an Wochenenden zu
sehen. Die Teilnahme am Europapokal wird diese Spielzeit versüßen und wir
werden viel Freude mit dieser jungen, erfolgshungrigen Mannschaft haben. In
diesem Sinne: Auf eine prächtige Fußballsaison mit unserer Eintracht!
Montag, 29. Juli 2013
Wie auch immer: Merkel muss weg!
Im Bundestagswahlkampf streitet die deutsche
Sozialdemokratie für eine rot-grüne Bundesregierung, an deren Spitze Peer
Steinbrück als Bundeskanzler fungieren soll. Die Fixierung auf Rot-Grün ist
richtig, weil mit den Grünen programmatisch die größten Übereinstimmungen bestehen.
Eine rot-grüne Mehrheit ist mit einem guten Wahlkampf in den Wochen vor der
Wahl nach wie vor möglich. Doch die derzeitig unklaren Umfragewerte, die weder rot-grün noch schwarz-gelb vorne sehen, lassen den Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel über eine rot-grüne Minderheitsregierung unter Tolerierung der Linken nachdenken. Auch Linken-Fraktionschef zeigt sich im Sommerinterview offen für ein rot-rot-grünes Bündnis. Und das ist
richtig so.
Denn höchste Priorität genießt die Abwahl der derzeitigen
Bundesregierung um Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ihr Umgang mit den
wichtigsten gesellschaftlichen und zukünftigen Themen ist unerträglich. Die
derzeitige Bundesregierung steht für Stillstand und Rückschritt. Sie macht sich
weder für die Aufklärung im Abhörskandal stark – vielmehr unterstützt sie die
USA und ihre Grundrechtsverletzungen, indem sie nichts tut – noch setzt sie
sich ehrlich für die Rechte der Arbeitnehmer*innen ein. Das Aussitzen wichtigster
Probleme in Deutschland ist zu einer echten Alternative geworden – ein Zustand,
der unbedingt beendet werden muss. Die Bürger*innen haben ein Recht auf eine
politische Führung ihres Landes, die dieses Namens würdig ist.
Sollte es nach der Bundestagswahl nicht für eine rot-grüne absolute Mehrheit reichen, könnte eine rot-grüne Minderheitsregierung unter Bundeskanzler
Sigmar Gabriel (denn Steinbrück stünde für eine solche nicht zur Verfügung), von
den Linken toleriert, die Auflösung des Merkelschen Stillstandes
gewährleisten und den Bürger*innen klarmachen, dass Politik kein UFO ist, das
Entscheidungen ohne Beteiligung der Bürger*innen trifft. Eine solche Regierung
könnte wieder Spaß an Politik vermitteln! Und wer weiß, vielleicht ermöglicht eine
Minderheitsregierung mit Blick auf die nordrhein-westfälischen Entwicklungen
der letzten Jahre, bei denen rot-grün mit einer klaren absoluten Mehrheit aus
einer Minderheitsregierung kam, sogar eine rot-grüne Mehrheit bei der nächsten
Bundestagswahl.
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